Verarbeitungsprozesse und Ausgangssubstanzen werden erklärt

Mehrere tausend Heilmittel

Jedes homöopathische Heilmittel hat denselben Verarbeitungsprozess hinter sich: Es wurde aus einer einzelnen Ausgangssubstanz gewonnen, aus einer Pflanze, einem Salz, einem Metall oder von einem Tier – zum Beispiel aus einer Wurzel, einem Blatt, einer kleinen Probe vom Fell oder der Milch.

Potenzierung ein sehr aufwendiges Verfahren

Theoretisch kann man aus jeder natürlich vorkommenden Substanz ein homöopathisches Heilmittel herstellen, ihre Anzahl ist also nahezu unbegrenzt. Die Herstellung selbst – auch Potenzierung genannt –  ist ein sehr aufwendiges Verfahren.

Potenzieren

Jeder Arbeitsschritt beinhaltet nicht nur eine jeweils weitere Verdünnung im Verhältnis 1 zu 10 bzw. zu 100, sondern auch das Verschütteln, bei dem die neue Lösung zehnmal fest auf einer Unterlage aufgeschlagen wird. Mehrere hundert bis tausend dieser Arbeitsschritte kann ein Homöopathikum durchlaufen haben.

NMR Messungen zeigen:

Untersucht man die verschüttelten und verdünnte Wasseralkohollösung im NMR, zeigt sich interessanterweise, dass sich die Eigenschaften des Wassers im Prozess des Verschüttelns und Verdünnens einer Substanz messbar ändern, gerade auch dann, wenn keine einzelnen Atome der Ausgangssubstanz mehr vorhanden sind.

(Siehe Expertenseite unter Literatur: NMR-Experimente mit ultrahohen Verdünnungen von Jean-Louis Demangeat)

Entstehung der Globuli

Am Ende dieses Prozesses ist die Ausgangssubstanz jedes Mal sehr stark in einer Lösung aus Wasser und Alkohol verdünnt und fachgerecht verschüttelt worden. Verabreicht wird sie dann in der Regel in Form der bekannten weißen Kügelchen, den „Globuli“, die mit dieser Lösung getränkt wurden.